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Vertrag über den Erwerb von 39 Windenergieanlagen

(vom 03.06.2013)

Vertrag über den Erwerb von 39 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 87,6 Megawatt geschlossen

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG - eine Beteiligung der Stadtwerke Wertheim GmbH - hat gemeinsam mit der ESWE Versorgungs AG (ESWE) von der wpd onshore GmbH & Co. KG in Summe sieben Windparks in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einer Leistung von 87,6 Megawatt (MW) erworben. Auf die Thüga Erneuerbare Energien entfallen davon 58,4 MW, auf die ESWE 29,2 MW. Die Windparks setzen sich aus 22 Windenergieanlagen (WEA) des Herstellers Enercon und 17 WEA des Herstellers Vestas zusammen.„Nachdem die Thüga Erneuerbare Energien bereits in diesem Jahr den Windpark Tempelfelde/Willmersdorf mit 35 MW und einen Anteil von 74,9 Prozent des Windparks Olbersleben (10 MW) erwerben konnte, haben wir mit dieser Transaktion das Windparkportfolio der Gesellschaft gegenüber 2012 auf rund 204 MW verdoppeln können", so Herr Thomas Beier, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wertheim GmbH. Die insgesamt 105 Windenergieanlagen der Thüga Erneuerbare Energien befinden sich in sieben verschiedenen Bundesländern. Zusammen produzieren sie jährlich circa 500 Millionen Kilowattstunden Strom.

Verhaltene Wachstumsperspektiven bei schlüsselfertigen Projekten

Bis 2020 will die Thüga Erneuerbare Energien eine Milliarde Euro vornehmlich in Windenergieanlagen investieren. „Derzeit verschlechtern sich aber zunehmend die Wachstumsperspektiven im Onshore-Windmarkt. Die Ankündigungen der Politik, die Vergütungen weiter abzusenken und der dadurch ausgelöste Investitionsdruck führen zu einer hohen Nachfrage nach schlüsselfertigen Projekten. Daher ist die Realisierung des Projektes in diesem schwierigen Marktumfeld ein großer Erfolg. An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich betonen, dass unsere Transaktion mit wpd von gegenseitiger unternehmerischer Professionalität geprägt war", Dr. Kay Dahlke, Mitglied der Geschäftsführung der Thüga Erneuerbare Energien, die Lage im deutschen Windmarkt.
Wachstumsperspektive Projektentwicklung

„Unsere Entscheidung, auf Onshore zu setzen, war richtig. Wir haben heute in unserem Portfolio mit Windparks in sieben Bundesländern eine angemessene Rendite-Risiko-Struktur", so Dr. Dahlke. „Die Entwicklung der Gesellschaft war aber auch nur deshalb möglich, weil alle 46 kommunalen Gesellschafter eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens befürwortet haben. Dafür sind wir dankbar!"

Die Thüga Erneuerbare Energien will ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Dazu soll auch eigene Projektentwicklung beitragen, die bereits in 2012 beschlossen wurde. „Wir wollen besonders unseren Partnern die Chance ermöglichen, im Verbund kommunale Windflächen zu entwickeln und Windparks zu betreiben. Gleichzeitig prüfen wir eine Ausweitung unserer Aktivitäten in benachbarte europäische Länder", skizziert Dr. Dahlke die weiteren Wachstumsoptionen.

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