Wasserhärtegrade

Brunnen
Härtebereich
weich
8 - 8,4 °dH =
1,5 mmol/l
Härtebereich
mittel
8,4 - 14,0 °dH =
1,5 - 2,5 mmol/l

Härtebereich
hart

>14 °dH =
>2,5 mmol/l

Aalbachtal    x

 

Christwiesen Bestenheid + Grünenwört    x

 

Kreuzwertheim    

x

Röttbach, Unterwittbach, Wiebelbach  x

 

 
Freudenberg  

x

 

Wasserhärte und wie diese gemessen wird

Hartes Wasser ist für den Menschen unbedenklich genießbar, hat jedoch die Eigenschaft beim Erwärmen Kalk auszuscheiden. Um die negativen Auswirkungen von Kalkablagerungen zu minimieren, können Phosphate hinzudosieren. Die Wasserhärte wird in mmol/l oder in Grad Deutscher Härte (°dH) angegeben. Zusätzlich erfolgt eine Einteilung der Härtebereiche nach dem Waschmittelgesetz, welches im März 2007 geändert wurde. Zuvor erfolgte die Einteilung in die vier Bereiche weich, mittel, hart und sehr hart. Ab März 2007 muss die Einteilung in drei Bereich (weich, mittel, hart) erfolgen.

Weicheres Wasser für Wertheim - seit Herbst 2012

Im Herbst 2012 hat die Nanofiltrations- bzw. Niederdruckumkehrosmose-Anlage ihren Platz im neuen Wasserwerk in Dertingen gefunden und alle angeschlossenen Haushalte mit dem vielfach gewünschten weicheren Wasser versorgt. Die Niederdruckumkehrosmose-Anlage ist für die Reduzierung von Härte und dem Nitratgehalt und - falls erforderlich - zur Entfernung von Pflanzenschutzmitteln oder Arzneimittelrückständen zuständig. Diese Technologie funktioniert ganz ohne den Einsatz von Chemie - dies war den Verantwortlichen bei den Stadtwerken Wertheim von Anfang an sehr wichtig. Bei der Umstellung von hartem auf weicheres Wasser wurden die Stadtwerke Wertheim vom Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe fachtechnisch begleitet. Seit der Fertigstellung der Enthärtungsanlage fließt bei allen Kunden, die an der Wasserversorgung Aalbachtal angeschlossen sind, Trinkwasser mit elf bis 13 Grad deutscher Härte (°dH) aus dem Wasserhahn. Davon profitieren die Haushalte gleich mehrfach, denn Studien belegen, dass durch den Einbau einer Wasserenthärtungsanlage die Kalkablagerungen reduziert werden und auch der Verbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln verringert wird. Der Energieeinsatz für die Warmwasseraufbereitung wird ebenfalls gesenkt. Auf eine dezentrale Enthärtungsanlage kann verzichtet werden und dies führt zu merklich höheren finanziellen Entlastungen der betroffenen Haushalte.

Wie funktioniert eine Niederdruckumkehrosmose-Anlage?
Die Kirsche macht´s vor

Die Osmose-Prozesse sind uns allen schon einmal begegnet, wenn wir nach einem Regenschauer reife Kirschen ernten und feststellen, dass sie eingerissene oder vernarbte Stellen bekommen haben. Dies liegt daran, dass die Kirschhaut die Funktion einer semipermeablen (halbdurchlässigen) Membran übernimmt. Auf der Innenseite dieser Membran befindet sich der Kirschsaft mit einer hohen Ionenkonzentration in Form von Zucker. Außen hängen die Regentropfen, die als ideales Lösungsmittel fungieren.

Da die Zuckermoleküle aufgrund ihrer Größe nicht durch die Membran nach außen wandern können, fließen stattdessen die Wassermoleküle ins Innere der Kirsche. Eine reife Kirsche kann jedoch ihr Volumen nicht wesentlich vergrößern, um das zusätzliche Wasser aufzunehmen. Folglich steigt der Innendruck der Kirsche so weit an, bis die Kirschhaut schließlich einreißt. Bei der Umkehrosmosetechnik wird das Osmose-Prinzip umgekehrt.

Auf der Seite mit den hohen Ionenkonzentrationen (Rohwasser) wird ein Druck angelegt (erzeugt durch Pumpen), der das Wasser in die andere Richtung zwingt, nämlich auf die Reinwasserseite mit der niedrigeren Konzentration. Die unerwünschten gelösten Stoffe (z.B. Härtebildner, Nitrat, Kieselsäure und Rückstände von Pestiziden) können aufgrund ihrer molekularen Größe nicht durch die ultrafeine Membran gelangen. Auf der Reinwasserseite ist somit nur Wasser ohne Ionen. Die gewünschte Trinkwasserzusammensetzung erfolgt anschließend durch die Beimischung von nicht enthärtetem Trinkwasser.

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