Auch Höhefeld kann weiter wachsen

(vom 13.12.2019)

Auch Höhefeld kann weiter wachsen

Neues Baugebiet nach Erschließung übergeben

Wertheim. Das eine tun, ohne das andere zu lassen. Bei der Schaffung von neuem Wohnraum setzt Wertheim neben der Intensivierung des Geschosswohnungsbaus und der Sanierung des Altbestandes auch weiterhin auf die Erschließung von Neubauflächen. Jetzt wurde in Höhefeld das Baugebiet "Untere Dorfwiesen" übergeben. Zehn Bauplätze sind hier entstanden, drei sind bereits reserviert.

"Es ist bereits die fünfte Baugebietsübergabe in einer der Wertheimer Ortschaften in diesem zu Ende gehenden Jahr", erinnerte Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez. "An drei davon konnte ich in meiner noch kurzen Amtszeit selbst teilnehmen." 57 neue Bauplätze in Kembach, Dörlesberg, Dietenhan, Reicholzheim und nun Höhefeld seien entstanden und belegten das Ziel der Stadtentwicklung: "Wertheim soll wachsen können – in den Ortschaften, den Stadtteilen und in der Stadt selbst."

Der OB betonte, dass die Einwohnerzahlen Höhefeld schon seit Jahren stabil seien und nannte dies ein Zeichen dafür, "dass die Menschen sich hier wohl fühlen". Gründe dafür gebe es einige, wie etwa die Lage auf der Höhe, eingebettet in eine schöne Landschaft, oder die lebendige Dorfgemeinschaft mit aktiven Vereinen. Herrera Torrez forderte künftige Neubürgerinnen und Neubürger auf, sich hier einzubringen.

Die zehn neuen Bauplätze schließen die Lücke zwischen dem Altort und dem bereits erschlossenen Teil des Wohngebietes. Die Straße "Untere Dorfwiesen" hat nun auch eine Anbindung an den "Gamburger Weg" und ist nicht mehr nur über den "Steinigtweg" zu erreichen. "Vor allem junge Familien sollen sich hier wohlfühlen", sagte der Oberbürgermeister. Für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner wird noch ein Spielplatz angelegt, zu dem man zum einen über einen Abzweig von der neu angelegten Straße, aber auch über einen Fußweg aus dem bestehenden Baugebiet gelangt.

Sowohl Herrera Torrez als auch die nach ihm folgenden Redner machten deutlich, dass die Erschließung kein ganz einfaches Unterfangen war und vor allem die Anlieger in der Bauzeit zwischen Ende Juli und Oktober so manche Belastung zu erdulden hatten. Die ausführende Firma wiederum hatte mit den verschiedenen Untergründen zu kämpfen, mit Wetterkapriolen – "mal war es staubtrocken, dann wieder viel zu nass" – aber auch mit technisch anspruchsvollen Aufgaben wie dem Umlegen und Aufweiten des zuvor quer durch das Baugebiet verlaufenden Kanals in die neue Straße.

Die Auftragssumme für Straßenausbau und Kanalverlegung bezifferte Herrera Torrez mit knapp 590.000 Euro. Der Oberbürgermeister und Ortsvorsteher Christian Stemmler bescheinigten allen Beteiligten, ihre Sache gut gemacht zu haben. Den Anwohnern zollten sie besondere Anerkennung. Stemmler war überrascht und erfreut über die große Resonanz auf die Übergabe. Gekommen waren auch einige der künftigen Bauherren sowie Nachbarn aus dem bestehenden Baugebiet und aus dem Altort.

Ein vorweihnachtlicher Wunsch des Ortsvorstehers richtete sich an die Stadtwerke. In der Straße "Untere Dorfwiesen" stehen zwar die neuen Lichtmasten, die notwendigen Leuchtkörper fehlen aber noch. Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier war zuversichtlich, dass diese in Kürze installiert werden können. Die LED-Lampen, kündigte er an, hätten bereits die Möglichkeit der Nachtabsenkung - "ein zunehmend wichtiger werdendes Thema". Die Stadtwerke sorgten zudem für Wasser- und Stromanschlüsse, die Telekom dafür, dass die meisten der Grundstücke mit Glasfaseranschlüssen versorgt sind.

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