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Mühlenstraße muss weiterhin gesperrt bleiben

(vom 12.03.2021)

Ursache für Risse in der Fahrbahn wird untersucht

Wertheim. Die Ursache für die Risse, die am Dienstag auf der Fahrbahn der Mühlenstraße aufgetreten sind, ist noch unklar. In den nächsten Tagen finden dazu umfassende Untersuchungen statt. „Erst danach kann entschieden werden, ob die Straße weiterhin gesperrt bleiben muss und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind,“ teilt dazu am Mittwoch das Regierungspräsidium mit.

Seit Mitte Januar saniert das Land die Stützmauer entlang der L 506 im Bereich Mühlenstraße stadtauswärts Richtung Taubertal. Im Zuge dieser Arbeiten wurden am Dienstagnachmittag die Risse in der Fahrbahn entdeckt. Zur Stabilisierung der Mauer ließ das Regierungspräsidium zunächst noch Schüttgut anliefern. Dann wurde die Straße aus Sicherheitsgründen gesperrt. Das Regierungspräsidium kündigt für die nächsten Tage umfassende Untersuchungen an. Am Mittwoch wurden die Risse vergossen, um Wassereintritt zu verhindern. Am Donnerstag sollen Rammkernsondierungen durchgeführt werden, um den Untergrund im Bereich der Risse näher zu untersuchen.


Als Sofortmaßnahme wurde die Mauer mit Schüttgut stabilisiert. Jetzt geht es an die Ursachenforschung. Foto: Stadt Wertheim
Die Mühlenstraße bleibt also weiterhin gesperrt, Dauer ungewiss. Fußgängerverkehr ist weiterhin möglich. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Sie führen aus dem Taubertal kommend über Reicholzheim, Sachsenhausen und Vockenrot nach Wertheim und in umgekehrte Richtung.

Auch auf den ÖPNV wirkt sich die Straßensperrung aus. Wie die VGMT mitteilt, können die Bushaltestellen „Wertheim, Stiftskirche“ und „Wertheim, Glasmuseum“ von der Linie 941 aktuell nicht bedient werden. Die Haltestellen „Waldenhausen, Ort“ und „Waldenhausen, Abzweig“ werden von der Linie 941 nur im „Schülerverkehr“ bedient. Mit Verspätungen auf den Linien 941, 971, 973, 88a und den Ruftaxilinien 9872 und 9873 ist zu rechnen.

Die Arbeiten an der Stützwand entlang der L 506 im Bereich Tauber/Mühlenstraße laufen seit Mitte Januar. Das Sanierungskonzept erläutert das Regierungspräsidium wie folgt: „Es werden rund 280 Bodennägel durch das bestehende Mauerwerk in den dahinterliegenden Baugrund eingebaut. Die Bodennägel sollen die Lasten aus dem Erddruck und dem Verkehr zukünftig tragen, da die Mauer diese nicht mehr vollumfänglich aufnehmen kann. Zudem wird eine Mauerfläche von rund 520 qm mit einem Drahtseilnetz überspannt. Das Netz sichert den darunterliegenden Fußgängerweg vor Steinschlag und hat im Vergleich zu einer Spritzbetonvorsatzschale den Vorteil, dass die in der Mauer lebenden Fledermäuse und Eidechsen weiterhin Zugang zum Mauerwerk haben und so deren Lebensräume erhalten bleiben.“

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