Historie Strom

Historie 1

1904

100 Jahre Stromversorgung in Wertheim

Fabrikant Wilhelm Kress führt von seinem Mühlenanwesen (ehemalige Stadtmühlen an der Tauber) zu seiner in der Stadt gelegenen Herdfabrik und Eisengießerei (gegr. 1867) eine Starkstromleitung aus. Diese Leitung überquert zunächst die Tauber, führt den Knackenberg entlang über die Spitaläcker, um dann unterhalb des Friedhofes über den Engelsberg in die Herdfabrik zu gelangen. Erstmals hat man nun elektrischen Strom in der Stadt.

Historie 2

1913

Die Stadt Wertheim schließt einen 10-Jahresvertrag über Stromlieferungen mit der Herdfabrik Kress ab

Zur Ausführung einer städtischen Starkstromanlage muss zunächst das notwendige Kapital aufgenommen werden. Dazu ist eine Staatsgenehmigung erforderlich. Nachdem in Karlsruhe die Leistungsfähigkeit durch den Nachweis einer Drehstromturbine mit 75 kW, einem Wasserrad von 20 PS mit einem Drehstromdynamo von 40 kW erbracht wird, können 25.000 Mark bei der Sparkasse aufgenommen werden.

Historie 3

1914

Bau einer eigenen Elektrizitätsanlage für die Stromversorgung Tag und Nacht

Unter ihrem Bürgermeister Hans Bardon sieht sich die Stadt endgültig veranlasst, neben der seit 1863 bestehenden und seit 1906 im städtischen Besitz befindlichen Gasfabrik, eine Elektrizitätsanlage zu schaffen. Der Bauauftrag geht am 31. März 1914 an die Fa. Bischoff & Hensel GmbH aus Mannheim. Am 15. Dezember 1914 ist in der Wertheimer Zeitung wörtlich folgendes zu lesen:

Städt. Elektrizitäts-Anlage. Das Ortsnetz ist geprüft und von der Stadt übernommen. Die Versorgung findet nun ununterbrochen Tag und Nacht statt, worauf wir besonders aufmerksam machen.
Wertheim, 14. Dezember 1914
Bürgermeisteramt. Bardon

Historie 4

1915

93 neue Abnehmer für das Elektrizitätswerk

Alsbald können, obwohl Krieg herrscht, das Elektrizitätswerk 93 und das Gaswerk sogar 163 neue Abnehmer gewinnen. Inzwischen macht sich auch der landesweite Petroleummangel bemerkbar. So werden mit Beginn des Winters 1915 Petroleumkarten an diejenigen Einwohner abgegeben, die weder mit Gas oder elektrischem Strom versorgt sind.

Historie 5

1919

Einrichtung der elektrischen Straßenbeleuchtung

Mit der Fa. Düker, der neuen Eigentümerin der Herdfabrik, werden neue Verträge abgeschlossen. Im Jahr 1919 richtet man die elektrische Straßenbeleuchtung ein.

Historie 6

1920

Hochwasser legt das Elektrizitätswerk still

Nach dem letzten Hochwasser im Jahre 1909 wird Wertheim im Januar erneut von einem großen Hochwasser heimgesucht. Eine der Folgen ist, dass das Elektrizitätswerk stillgelegt werden muss. Die elektrische Straßenbeleuchtung fällt aus. Heftige Klagen darüber kann man alsbald in der Wertheimer Zeitung lesen. Ein Bürger schrieb sogar, dass nun manche Straßen nach Einbruch der Dunkelheit in schönster ägyptischer Finsternis erstrahlen würden. War es Anfang des Jahres noch höhere Gewalt, so macht sich im weiteren Verlauf zunehmend Unzufriedenheit über die mangelhafte Stromversorgung breit.

Historie 7

1921

Erneut Abschluss eines Liefervertrages mit dem Kress-Nachfolger Düker

Lange Zeit hofft man auf einen Anschluss an eine Überlandzentrale, da die zur Verfügung stehende Wasserkraft offensichtlich nicht ausreichend ist. Zudem kann sich die Stadt nicht mit dem Stromlieferanten über einen angemessenen Preis verständigen. Im Juli findet sogar eine öffentliche Protestversammlung statt. Nachdem sich bis zum Herbst die Aussichten auf eine Überlandversorgung noch nicht bessern, entschließt sich das Lieferwerk eine größere Lokomobile aufzustellen und somit die Stromversorgung mittels Wärmekraft zu ergänzen.
Um nicht von dem Preisdiktat eines einzigen Lieferanten abhängig zu sein, werden dazu Angebote von anderen Stromlieferanten eingeholt. Doch bedingt durch die Geldentwertung und mangels anderer Versorgungsmöglichkeiten wird am 31. Oktober erneut ein Stromliefervertrag mit der Fa. Düker, dem Kress-Nachfolger, abgeschlossen.

Historie 8

1923

Ständig steigender Stromverbrauch fordert neue Turbinen

Bedingt durch den ständig steigenden Strombedarf werden durch das Eisenwerk Wertheim (vorm. W. Kress) an Stelle der seit 1912 bestehenden Turbine, eine Zwillings- und eine Einfachturbine auf gleicher Welle eingebaut. Erreicht wird dadurch ein besserer Wirkungsgrad, was sich besonders bei geringen Wassermengen bemerkbar macht. Gleichzeitig wird aber auch eine 1000 Volt-Hochspannungsleitung mit höherem Querschnitt benötigt, die zwischen dem E-Werk an der Tauber und dem Eisenwerk neben dem Friedhof verlegt ist. Im Werk führt diese Leitung zu den beiden Trafo-Stationen. Ein Transformator ist für das Stadtnetz, der andere für das Eisenwerk zuständig.
Im gleichen Jahr gibt es Überlegungen, die städtische Trafo-Station außerhalb des Eisenwerkes zu verlegen.

1924

Abschluss eines Stromliefervertrages mit dem Badenwerk

Am 30. März 1924 werden Herrn Otto Langguth, dem Besitzer der "Elektrizitätswerk Wertheim A.G.", die vom 17. Dezember 1921 datierten Wasserrechte, gegen eine Jahresgebühr von 117 Goldmark, erneut verliehen. Am 20. Mai 1924 folgt die Genehmigung der vorgenannten Hochspannungsleitung. Darin heißt es unter anderem, dass man die Überquerung des natürlich öffentlichen Gewässers der Tauber genehmigt.

Wertheims Bürgermeister Hans Bardon lädt schließlich am Dienstag, den 1. Juli 1924 die Mitglieder des Bürgerausschusses zu einer Sitzung ins Rathaus ein. Auf der Tagesordnung steht der Abschluss eines Stromlieferungsvertrages mit dem Badenwerk.

Ausschlaggebend für den Abschluss eines Stromliefervertrages mit dem Badenwerk ist die Verpflichtung des Badenwerkes, den Strom in unbegrenzter Menge zu liefern. Damit ist die Stadt in der Lage, die Wertheimer Industrie selbst mit ausreichend Strom zu versorgen. Die Mitglieder des Bürgerausschusses stimmen alle einem 10-Jahresvertrag mit dem Badenwerk zu.
Mit dem Anschluss an das Badenwerk sind natürlich auch einige Änderungen im Stadtnetz notwendig. So wird nun die dringende Verlegung der städtischen Trafo-Station erforderlich. Als geeigneten Standort für die neu zu erstellende Station schlägt das Badenwerk in einem Schreiben vom 16. Juni 1924 die Nähe zum Friedhof vor. Für die Erstellung und Unterhaltung dieser neuen Übergabe- und Messstation einschließlich der Transformatoren, zeichnet sich die Stadtgemeinde verantwortlich.

Historie 9

1930

Errichtung der 3 . Trafostation in der Rathausgasse

Durch den Ankauf eines Stallgebäudes an der Bestenheider Landstraße kann bereits 1927 die zweite Trafostation errichtet werden. Für die Einspeisung ist die Verlegung eines 20000 Volt-Kabels von der Hospitalstraße aus durch die Brummgasse und Bismarckstraße erforderlich. Die Station II (heute: Feuerwache) ist noch an gleicher Stelle in Betrieb.
Die Stadt Wertheim betreibt jetzt drei Transformatorenstationen. Die Station III ist in der Rathausgasse errichtet. Ein 20000 Volt-Kabel ist von der Station I am Friedhof durch die Hospitalstraße mit Kreuzung der Bahnlinie und der Tauber, weiter durch die Lindenstraße und Friedleinsgasse bis in die Rathausgasse verlegt. (siehe Lageplan M 1:1000 von 1931)

Historie 10

1946

Nach dem 2. Weltkrieg werden die Stadtwerke ein Eigenbetrieb

Nach dem 2. Weltkrieg werden die Stadtwerke Wertheim als Eigenbetrieb geführt. Rechtliche Grundlage ist § 74 der Deutschen Gemeindeordnung und die Eigenbetriebsverordnung vom 21.November 1938. Eine Betriebssatzung ist noch nicht erlassen. Die Stadtwerke umfassen zu diesem Zeitpunkt die Stromversorgung (Strombezug vom Badenwerk), das Gaswerk (Eigenerzeugung) und das Wasserwerk (4 Pumpen und Quellenzulauf).

Historie 11

1950

Die Bundessiedlung in Bestenheid wird erschlossen

Bedingt durch den ständig steigenden Energiebedarf der Wertheimer Industrie im Stadtteil Bestenheid ist das städtische Stromversorgungsnetz nun einem laufenden Um- und Ausbau unterworfen. Die Stromversorgung im Stadtteil Eichel wird vom Badenwerk an die Stadtwerke übergeben. Die Erschließung des Stadtteils Hofgarten wird durchgeführt. Im Bereich der Altstadt wird eine weitere Transformatorenstation am Tauberbad, Untere Leberklinge, errichtet. Sie dient hauptsächlich der Sicherstellung der Stromversorgung. für die Michaelismesse an den Tauberwiesen.

1963

Die Versorgung der Stadt Wertheim mit elektrischer Energie erfolgt nach wie vor aus dem Freileitungsnetz der Badenwerk AG

Die elektrische Energie wird an die Stadt Wertheim/Stadtwerke in verschiedenen Übergabestationen mit jeweiliger Übergabemessung bereitgestellt. Im Einzelnen:

1. Tauberbad (Untere Leberklinge)
Übergabe der elektrischen Energie für die Stadtteile Eichel und Hofgarten. Dazu führt eine Freileitung über den Haidhof.

2. Friedhof (ehemalige Station I)
Die Zuführung erfolgt über eine Freileitung vom Wartberg aus. Von der Station "Friedhof" aus wird Strom für die Altstadt links und rechts der Tauber bereitgestellt. Die Freileitung wird mit dem Ausbau des Wartbergs durch die Stadtwerke Wertheim vom Badenwerk übernommen und nach durchgehender Verkabelung 1980 abgebaut.

3. Wartberg
Die Turmstation ist für das Badenwerk ein zentraler Verteilerpunkt im 20.000 Volt-Freileitungsnetz, auch in Richtung Bestenheid und Grünenwört. Die Stadtwerke Wertheim erhalten hier vom Badenwerk den Strom für die Alte Wartbergsiedlung.
4. Mainmühle (Ernst-Abbe-Straße)
Dies ist der Übergabepunkt vom Badenwerk an die Stadtwerke Wertheim für den Stadtteil Bestenheid.

Die Amerikanische Kaserne im Bereich des heutigen Stadtteils Reinhardshof wird bis zu diesem Zeitpunkt von der Badenwerk AG direkt versorgt. Es gibt Einspeisepunkte von einer Turmstation im Bereich des heutigen Tierheims und von der im Bereich des Wartbergs.
Das Badenwerk beginnt mit dem Bau einer Umspannanlage im Bereich des Wartbergs. Für die Energieeinspeisung wird eine 110.000 Volt-Freileitung von Höpfingen über Külsheim kommend bis zur neuen Anlage in Wertheim gebaut. Am 29. Juli 1963 wird ein 62 Tonnen schwerer Transformator an die im Bau befindliche Anlage angeliefert. Er dient der Umspannung der 110.000 Volt-Einspeisespannung auf die 20.000 Volt-Verteilerspannung für das Städtische Stromversorgungsnetz.

Historie 12

1964

Die amerikanische Kaserne wird Stromkunde

Die Stadtwerke Wertheim bauen ihr 20.000 Volt-Verteilernetz mit Konzentration auf die neue Umspannanlage des Wartbergs der Badenwerk AG aus. Dabei werden überwiegend Ringkabelanlagen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit verlegt. Die Netzschutzanlagen werden vollständig erneuert. Zentraler Verteilerpunkt ist eine neue 20.000 Volt-Schaltstelle im Bereich des neu entstehenden Stadtteils Wartberg. Von dort aus werden Kabel nach Bestenheid verlegt. Auch die Stromversorgung der Amerikanischen Kaserne im Bereich des heutigen Stadtteils Reinhardshof wird vom Wartberg aus an das 20.000 Volt-Netz der Stadt angeschlossen. Damit wird die Amerikanische Kaserne Stromkunde der Stadtwerke Wertheim.

Am 2. Juni 1964 geht die Umspannanlage Wartberg des Badenwerks in Betrieb. Die Stadtwerke Wertheim beziehen jetzt die elektrische Energie ab der 20.000 Volt-Seite zentral über diese Messstelle.

Historie 13

1970

Neue Ringleitung zum Glaswerk Schuller

Es erfolgt die Verlegung von zwei 20.000 Volt-Kabeln von der Umspannanlage Wartberg bis zum Glaswerk Schuller. Die Trassenlänge beträgt 5 Kilometer. Die Arbeiten werden in Eigenregie der Stadtwerke Wertheim durchgeführt. Der Kabelverlauf folgt der neuen Ortsverbindung vom Wartberg nach Bestenheid. Die Kabel werden als Ringleitung betrieben und sind für eine gesicherte Leistungsübertragung von 10.000 kW ausgelegt.

Historie 14

1975

Zurück zu den Wurzeln, die Stadtwerke ziehen in das Mühlenviertel um

Am 1. Juli 1975 erwerben die Stadtwerke Wertheim das Areal der ehemaligen Holzstoff und Pappenfabrik G. Gassner KG im Mühlenviertel zum Kaufpreis von 1,35 Mio. DM. Der Komplex umfasst 16.102 Quadratmeter Grund und Boden, ein Wohn- und Bürogebäude sowie mehrere Lagerhallen. Mit dem Kauf der Liegenschaften wird die Möglichkeit geschaffen, Betriebsstätten, Lager und Verwaltung zusammenzufassen, um ein effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Mit dem Erwerb des Grundstücks sichern sich die Stadtwerke auch das Recht zur Nutzung der Wasserkraft an der Tauber im Bereich des Hohen Wehres.

Historie 15

1978

Bau einer eigenen Umspannanlage im Industriegebiet Bestenheid

Die Stadtwerke Wertheim beziehen zum 1. Januar 1978 den Strom auf der 110.000 Volt-Seite aus der Umspannanlage Wartberg des Badenwerks. Der Strombezugsvertrag wird entsprechend angepasst.
Im Oktober ist Baubeginn einer eigenen Umspannanlage 110.000/20.000 Volt im Industriegebiet Bestenheid an der Landesstraße 2310. Die Zuführung der elektrischen Energie erfolgt über eine 4,5 Kilometer lange, neu errichtete 110.000 Volt-Freileitung auf 13 Masten, ausgehend von der Höhe bei Nassig. Der Wald oberhalb Grünenwörts wird für eine Endwuchshöhe des Waldes von 36 m überspannt.
Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Umspannanlage Bestenheid wird das 20.000 Volt-Verteilernetz der Stadtwerke Wertheim neu geordnet. Die 1970 vom Wartberg zum Glaswerk Schuller verlegten Kabel werden nun in umgekehrter Richtung von Bestenheid aus Richtung Wartberg betrieben. Ein Teil der 20.000 Volt-Kabel der Stadtwerke bleibt an die Umspannanlage Wartberg der Badenwerk AG für eine evtl. Notversorgung angeschlossen.

Historie 16

1979

Inbetriebnahme der Umspannanlage im Industriegebiet Bestenheid

Die neue Umspannanlage Bestenheid der Stadtwerke Wertheim wird am 2. Oktober 1979 in Betrieb genommen. Die Anlage ist bestückt mit zwei Transformatoren mit einer Leistung von jeweils 40.000 kVA. Damit kann eine gesicherte Leistung von rd. 36.000 kW zur Verfügung gestellt werden. Die Gesamtinvestition beträgt rd. 7 Mio. Mark und ist die bisher höchste Einzelinvestition des Bereichs Stromversorgung der Stadtwerke Wertheim. Die Anlage kann bei Bedarf um einen weiteren Transformator erweitert werden.

Es erfolgt die Verlegung eines 20.000 Volt-Kabel-Ringleitungssystems von der Umspannanlage Bestenheid über eine Trassenlänge von 2 Kilometern durch das Industriegebiet Bestenheid zum Glaswerk Schuller. Die Investitionssumme beträgt 1 Mio. Mark.

Es werden zwei Notstromaggregate auf Anhänger-Fahrgestellen mit einer Leistung von 350 bzw. 160 kW angeschafft. Die Aggregate sind konzipiert für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung bei Störungen an strategisch besonders wichtigen Punkten und für eine Versorgung bei Arbeiten im Stromversorgungsnetz. Sie werden in der neuen Umspannanlage Bestenheid stationiert. Durch den Betrieb des größeren Aggregates werden Lastspitzen und damit Strombezugskosten gemindert.

Historie 17

1980

Übernahme der Versorgung von Wertheim-Grünenwört

Zum 1. Januar 1980 geht die Stromversorgung der Ortschaft Wertheim-Grünenwört vom Badenwerk auf die Stadtwerke Wertheim über.

Historie 18

1983

Stadtwerke Wertheim werden in eine GmbH umgewandelt

Am 28.02.1983 beschließt der Gemeinderat, den Eigenbetrieb Stadtwerke Wertheim in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter dem Firmennamen "Stadtwerke Wertheim GmbH" umzuwandeln. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Wertheim mit einer Stammeinlage von 9 Mio. DM. Die Wasserversorgungsanlagen im Aalbachtal und die Förderleitungen zu den örtlichen Übergabestellen werden nicht in die Stadtwerke Wertheim GmbH eingelegt, sondern als Sondervermögen bei der Stadt Wertheim weitergeführt.

Historie 19

1988

Inbetriebnahme der Netzleitanlage in der Mühlenstraße

Am 30. Juni 1988 wird das Netzleitsystem der Stadtwerke Wertheim GmbH in der Zentrale in der Mühlenstraße in Betrieb genommen. Im Bereich der Stromversorgung ist damit eine permanente Überwachung der Versorgungsanlagen mit kurzfristiger Eingriffsmöglichkeit im Störungsfall gewährleistet.

Historie 20

1992

Wasserkraftanlage der Fa. Linner geht an der Tauber in Betrieb

Die neue Wasserkraftanlage der Firma Elektrizitätswerk Linner mit Sitz in Engelsberg geht am 6. Juli 1992 an der Tauber in Betrieb und speist jährlich etwa 2,0 Mio. kWh in das Stromverteilungsnetz der Stadtwerke Wertheim ein. Das ist gut ein Prozent des Bedarfs im Verteilernetz der Stadtwerke. Die Stadtwerke Wertheim GmbH erstellen hierfür die Vorplanung und übertragen das Recht zur Nutzung der Wasserkraft auf die Fa. Linner. Die Anlage hat eine Spitzenleistung von 371 kW bei einer Fallhöhe von 4,25 Metern und einem Wasserdurchfluss von 10 Kubikmetern je Sekunde.

Historie 21

1993

Inbetriebnahme des ersten Blockheizkraftwerkes

Am 16. September 1993 wird die Blockheizkraftwerksanlage der Stadtwerke im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Betrieb genommen. Neben der Wärmeversorgung des Gymnasiums mit Kleinschwimmhalle und Städtischem Krankenhaus erzeugt die Anlage jährlich etwa 2,2 Mio. kWh Strom. Das ist etwa eineinhalb Prozent des Bedarfs im Verteilernetz der Stadtwerke.

1998

Öffnung der Strommärkte für alle Kundengruppen

Das Jahr 1998 markiert für die Energieversorgungsunternehmen einen tiefgreifenden Einschnitt. Mit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes am 29.04.1998 wird die Binnenmarktrichtlinie Elektrizität der EU in deutsches Recht umgesetzt. Über die EU-Richtlinie deutlich hinausgehend sind in Deutschland alle Kundengruppen von Beginn an zum Wettbewerb zugelassen. Die Stadtwerke Wertheim GmbH stellen sich dieser Herausforderung mit Erfolg. Mit ihrem breitgefächerten Produktangebot, mit ihrer Nähe zu den Kunden, aber auch mit äußerst günstigen Strompreisen behaupten sie sich gegen zahlreiche Mitbewerber auf dem Strommarkt und sorgen dafür, dass die Wechselrate sehr gering ausfällt.

Historie 22

2001

Übernahme des Versorgungsnetzes Kreuzwertheim von der ÜWU

Mit Wirkung zum 01.01.2001 beteiligen sich die E.ON Bayern AG (E.ON) mit einer Quote von 25,1 % und die Ferngas Nordbayern GmbH (FGN) mit einer Quote von 10 % an der Stadtwerke Wertheim GmbH. Neben einer Bareinlage von beiden Gesellschaftern bringt die E.ON Bayern AG auch die Stromversorgung der Marktgemeinde Kreuzwertheim mit deren Ortschaften Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach ein. Das bedeutet eine wesentliche Ausweitung des Versorgungsgebietes und eine wirtschaftliche Stärkung des Unternehmens. Die bisherigen Gaskunden aus Kreuzwertheim haben damit die Möglichkeit auch den Strom vom selben Versorgungsunternehmen zu beziehen.

Historie 23

2004

Die Stadtwerke Wertheim - Ihr Versorger vor Ort

Service und Beratung gehören zu den Dienstleistungen der Stadtwerke Wertheim GmbH. Hierfür stehen rund 60 Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. Über 28.000 Einwohner in der Region werden sicher und zuverlässig mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Wärme versorgt. Das Versorgungsgebiet ist 159 Quadratkilometer groß und umfasst das Gebiet der Großen Kreisstadt Wertheim und der Marktgemeinde Kreuzwertheim.

2006

Übernahme der Stromversorgung in den Wertheimer Ortschaften von der EnBW.

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